
Integration & Orientierung
Die Einreise ist erst der Anfang. Wer in Deutschland wirklich ankommen möchte — im Alltag, im Beruf und in der Gemeinschaft — braucht mehr als bestandene Behördenwege. Integrationskurse, Erstorientierung und der Aufbau stabiler Strukturen sind entscheidend für einen nachhaltigen Start in Deutschland.
Integration & Orientierung — worauf es wirklich ankommt
Nach der Einreise beginnt für viele ein Labyrinth aus Behördengängen, Fristen, Versicherungen und unbekannten Systemen. Was einfach klingt, wird schnell zur Belastung, wenn Sprachbarrieren, unbekannte Abläufe und knappe Fristen zusammenkommen. Wer früh weiß, was als nächstes kommt, spart Zeit, Geld und Nerven.
So ist jedes Paket aufgebaut
Alle 5 Phasen sind in jedem Paket enthalten. Was sich unterscheidet: der Grad der persönlichen Begleitung und wie weit wir nach der Einreise an Ihrer Seite bleiben.
Phase 1
Analyse & Strategie
Individuelle Fallanalyse: Ziele, Bildungsweg, Berufserfahrung, familiäre Situation, Risikoabschätzung und passende Visumoptionen.
Phase 2
Visumsplanung
Konkreter Fahrplan mit individuellem Dokumentenpaket, Zeitplanung, Behördenanforderungen und Anabin- / ZAB-Prüfung.
Phase 3
Dokumentenvorbereitung
Lebenslauf und Motivationsschreiben — nicht nur übersetzt, sondern strategisch optimiert. Prüfung und Korrektur aller Unterlagen.
Phase 4
Antragstellung
Final Check aller Unterlagen, Vorbereitung auf das Konsulatsinterview. Terminbuchung (ab Paket 2). Strategie für Rückfragen.
Phase 5
Willkommen in Deutschland
Anmeldung, Krankenversicherung, erste Schritte — je nach Paket mit Welcome-Beratung, Chat-Begleitung bis 6 Monate und VNJ-Unterstützung.
Phase 1
Analyse & Strategie
Individuelle Fallanalyse: Ziele, Bildungsweg, Berufserfahrung, familiäre Situation, Risikoabschätzung und passende Visumoptionen.
Phase 2
Visumsplanung
Konkreter Fahrplan mit individuellem Dokumentenpaket, Zeitplanung, Behördenanforderungen und Anabin- / ZAB-Prüfung.
Phase 3
Dokumentenvorbereitung
Lebenslauf und Motivationsschreiben — nicht nur übersetzt, sondern strategisch optimiert. Prüfung und Korrektur aller Unterlagen.
Phase 4
Antragstellung
Final Check aller Unterlagen, Vorbereitung auf das Konsulatsinterview. Terminbuchung (ab Paket 2). Strategie für Rückfragen.
Phase 5
Willkommen in Deutschland
Anmeldung, Krankenversicherung, erste Schritte — je nach Paket mit Welcome-Beratung, Chat-Begleitung bis 6 Monate und VNJ-Unterstützung.
Dein sicherer Start
Erhalte Klarheit über deinen Weg — in einem persönlichen Gespräch.
Starter-Beratung
150 €Für Einzelpersonen — der erste Schritt
- Analyse deiner Situation
- Prüfung passender Visakategorien
- Grundlegende Dokumentencheckliste
- Nächste Schritte klar definiert
- Wie man typische Fehler vermeidet
Ergebnis: Du weißt genau, welcher Visa-Typ für dich funktioniert und was du als nächstes tun musst.
Beratung Final Check
199 €Kritische Prüfung vor der Einreichung
- Erkennen kritischer Fehler
- Konkretes Feedback zur Optimierung
- Einschätzung deiner Erfolgschancen
Ergebnis: Du gehst sicher durch den Prozess
Perfekt für:
Selbstständige Antragsteller, Hand-Off Kunden, Menschen kurz vor Einreichung
Unsere Beratung basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen zu Visa- und Aufenthaltsrecht und ersetzt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG). Für eine rechtsverbindliche Einschätzung Ihres Einzelfalls wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt oder die zuständige Ausländerbehörde.
Wähle deinen Begleitungsgrad
Alle 3 Pakete beinhalten die vollständige Visumsvorbereitung. Was sich unterscheidet: wie viel wir für dich übernehmen — und wie weit wir nach der Einreise an deiner Seite bleiben.
Paket 1
Visa Standard
Vollständige Begleitung durch den Visumsprozess. Professionell, strukturiert — per E-Mail.
einmalig · alle Visumstypen · inkl. 19% MwSt.
- ✓Persönliche Fallanalyse & Visa-Strategie
- ✓Individuelle Dokumentenliste
- ✓Lebenslauf — karriereoptimiert & auf Deutsch
- ✓Motivationsschreiben — korrigiert & übersetzt
- ✓Visumsformular — gemeinsam ausgefüllt
- ✓Dokumentenprüfung & -korrektur
- ✓Botschaftsinterview-Vorbereitung
- ✓Einreiseversicherung — Anleitung & Abschluss
- ✓Sperrkonto — Anleitung & Begleitung
- ✓Krankenkasse — Auswahl & Abschluss
- ✓Anmeldung — Schritt-für-Schritt-Anleitung
- ✗Kein WhatsApp-Kontakt
- ✗Keine Priorisierung
- ✗Kein 2. Versuch inklusive
- ✗Kein Welcome-Service nach Einreise
Paket 2
Visa Priority
Alles aus Standard — plus: direkter Draht, Priorität, Absicherung & Begleitung nach der Einreise.
einmalig · alle Visumstypen · inkl. 19% MwSt.
Nur in Priority & Full Service
- ✓Priorisierte Bearbeitung & schnelle Reaktion
- ✓WhatsApp-Chat mit festem persönlichen Berater
- ✓Kommunikation mit Behörden & Botschaft
- ✓2. Versuch kostenlos, falls nötig
- ✓Deutschtest & Bescheinigung fürs Konsulat
- ✓Vorbereitung Anerkennungsverfahren (ZAB)
- ✓Safe Money — Versicherungs- & Finanzberatung
- ✓Terminbuchung Botschaft (wo möglich)
Nach der Einreise (aktiv)
- ✓Welcome-Beratung — Tipps & erste Schritte
- ✓Anmeldung — aktiv begleitet + Steuer-ID
- ✓Bankkonto — Beratung & Begleitung
- ✓Verlängerung Aufenthaltstitel — Begleitung
- ✓Checkliste Wohnungssuche & Mietvertrag
- ✓Welcome Chat Mo–Fr · 3 Monate
Paket 3
Visa Full Service
Visum, Anerkennung, Aufenthaltstitel, erste Formalitäten — alles aus einer Hand. 6 Monate an deiner Seite.
einmalig · alle Visumstypen · inkl. 19% MwSt.
Zusätzlich zu Priority
- ✓VNJ-Dokumentenpaket vollständig vorbereitet
- ✓Dokumentenliste beim Amt angefragt
- ✓Formular Ausländerbehörde ausgefüllt
- ✓Terminbuchung oder Anschreiben ans Amt
- ✓Verlängerung Aufenthalts- & Arbeitserlaubnis
- ✓Welcome Chat Mo–Fr · 6 Monate (statt 3)
- ✓Beratung Schulen & Kindergärten
- ✓Beratung Führerschein (Umschreibung / neu)
- ✓Steuerliche Erstberatung
- ✓Wohnungssuche — Beratung, Tipps & Vorlagen
+ Alles aus Standard & Priority enthalten
Nicht im Paket enthalten
Änderungsverlauf
2026
Der Integrationskurs ist ein zentrales Angebot für Neuzugewanderte in Deutschland. Vor dem eigentlichen Kursbeginn gibt es eine Reihe wichtiger Schritte, die vom ersten Kontakt bis zur Anmeldung durchlaufen werden.
Diese Vorphase umfasst die Beratung interessierter Personen und die Feststellung ihrer individuellen Voraussetzungen. Eine strukturierte Herangehensweise sichert ab, dass Kursteilnehmende optimal auf den Kurs vorbereitet sind.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bietet einen Leitfaden an, der die einzelnen Verfahrensschritte vom Erstkontakt bis zum Kursbeginn nachvollziehbar darstellt und damit Kursträgern und Interessierten Orientierung gibt.
Nach Angaben der Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion belief sich die Zahl der ausländischen Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland Ende 2025 auf 14,07 Millionen Personen.
Diese Statistik dokumentiert die aktuelle Größe der im Inland lebenden Ausländer und bietet einen Überblick über die demographische Zusammensetzung der Bevölkerung mit Blick auf Aufenthaltstitel, Arbeit und Integration.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die MISSOC-Datenbank mit neuen Informationen zu nationalen Sozialschutzsystemen aktualisiert. MISSOC steht für Mutual Information System on Social Protection und dient als gegenseitiges Informationssystem für soziale Sicherheit in Europa.
Die Datenbank wurde als Instrument für einen kontinuierlichen Austausch von Informationen über den sozialen Schutz zwischen den Mitgliedstaaten der EU geschaffen. Sie ermöglicht es Bürgern und Fachleuten, einen umfassenden Überblick über die Sozialschutzsysteme in verschiedenen europäischen Ländern zu erhalten.
Die regelmäßige Aktualisierung der Datenbank trägt dazu bei, dass aktuelle und zuverlässige Informationen über Leistungen, Anspruchsvoraussetzungen und Regelungen in der sozialen Sicherheit verfügbar sind. Dies ist besonders für Arbeitnehmer und ihre Familien relevant, die sich in einem anderen EU-Mitgliedstaat niederlassen oder arbeiten.
Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf eine Anfrage der AfD-Fraktion eine Übersicht der Dienstreisen ihres Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Bernd Fabritius, veröffentlicht.
Der Beauftragte ist zuständig für die Betreuung von Aussiedlern, Spätaussiedlern und nationalen Minderheiten in Deutschland. Die Dienstreisen sind Teil der offiziellen Aufgabenwahrnehmung für diese Bevölkerungsgruppen.
Die Dokumentation solcher Reiseaktivitäten ist Teil der parlamentarischen Kontrolle und Transparenz in der Regierungsarbeit.
Die Fraktion Die Linke thematisiert in einer Kleinen Anfrage den geplanten Umbau des Bundesprogramms Demokratie leben!. Das Programm ist ein zentrales Förderinstrument für Projekte der politischen Bildung, Demokratieförderung und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland.
Das Bundesprogramm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verantwortet und fördert vielfältige Initiativen auf lokaler und bundesweiter Ebene. Die anstehenden Änderungen könnten Auswirkungen auf die Unterstützungsstrukturen für Integration und Orientierung von Zuwanderern haben.
Die Details des Umbaus werden derzeit diskutiert und sollen Gegenstand der parlamentarischen Debatte sein. Betroffene Organisationen und Träger sollten die weiteren Entwicklungen verfolgen.
Auf der KoSiZu-Fachtagung 2025 des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hatten Vertreterinnen und Vertreter von muslimischen Communitys die Möglichkeit, sich intensiv mit Polizeikräften auszutauschen. Die zweitägige Veranstaltung stand unter dem Thema Gewalt und Vertrauen und bot einen strukturierten Rahmen für den gegenseitigen Dialog.
Im Mittelpunkt standen wissenschaftliche und polizeipraktische Vorträge, die aktuelle Herausforderungen bei der Aufarbeitung von Polizeieinsätzen sowie den Einfluss sozialer Medien auf die Wahrnehmung von Sicherheit thematisierten. Der Austausch zielte darauf ab, gegenseitiges Verständnis und Vertrauen zwischen den Beteiligten zu fördern.
Diese Fachtagung unterstreicht die Bedeutung von regelmäßigem Dialog und Zusammenarbeit zwischen Behörden und Migrantencommunities für eine gelingende Integration und gesellschaftliche Stabilität in Deutschland.
Das Kooperationsnetzwerk Sicher Zusammenleben (KoSiZu) veranstaltete Ende 2025 eine Fachtagung zum Thema Staatliches Gewaltmonopol und gesellschaftliches Vertrauen. Mehr als 130 Teilnehmende aus der ganzen Bundesrepublik kamen zusammen, um perspektivenübergreifend zu diskutieren.
Die Tagung behandelte zentrale Fragen zum Verhältnis zwischen Sicherheit, Vertrauen und sozialem Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft. Im Fokus standen Dialog und Austausch zwischen verschiedenen Akteuren aus Behörden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Das Thema ist relevant für Integration und Orientierung von Zugewanderten, da gegenseitiges Vertrauen und Verständnis für institutionelle Strukturen wesentliche Voraussetzungen für gelungene Teilhabe in der deutschen Gesellschaft darstellen.
Die Bundesregierung hat beschlossen, dass Kindergeld zukünftig ohne Antragstellung ausgezahlt werden soll. Mit dieser Maßnahme werden bürokratische Hürden für Familien abgebaut und der Zugang zu Leistungen vereinfacht.
Das vereinfachte Verfahren soll im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt werden. Dies betrifft Familien mit Kindern, die in Deutschland leben und Anspruch auf Kindergeld haben.
Der Antiziganismus-Beauftragte der Bundesregierung setzt sich gegen Diskriminierung und Vorurteile gegenüber Sinti und Roma ein. Die Bundesregierung hat auf eine Anfrage im Bundestag mit Verweis auf öffentlich zugängliche Informationsquellen geantwortet.
Die Arbeit des Beauftragten umfasst Sensibilisierung, Prävention von Diskriminierung und Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe. Öffentliche Informationen zur Arbeit und zu Initiativen sind über offizielle Kanäle der Bundesregierung verfügbar.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) kündigt eine neue Förderperiode 2027 aus dem Partizipationsfonds an. Projekte können ab dem 1. Februar 2027 oder später starten.
Ziel der Förderung ist es, bundesweit tätige Verbände und Organisationen von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Diese sollen dadurch besser befähigt werden, Politik und Gesellschaft auf Bundesebene gleichberechtigt mitzugestalten.
Interessierte Organisationen können sich an das BMAS wenden, um mehr Informationen zur Antragstellung und den Förderkriterien zu erhalten.
Die Internationale Deutscholympiade (IDO) findet vom 13. bis 22. Juli 2026 in Mannheim statt. Unter dem Motto ZusammenWachsen werden über 100 Jugendliche aus 66 Ländern am weltweit größten Wettbewerb der deutschen Sprache teilnehmen.
Die Veranstaltung wird vom Goethe-Institut in Kooperation mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband organisiert. Neben den teilnehmenden Jugendlichen werden auch Deutschlehrkräfte vor Ort sein, die an einer begleitenden Fortbildung teilnehmen.
Im Jahr 2026 feiert das Goethe-Institut sein 75. Jubiläum, gleichzeitig ist dies die zehnte Ausgabe der IDO. Zum ersten Mal wird die Olympiade in Mannheim ausgerichtet.
Die Bundesregierung hat den Achten Bericht zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als Unterrichtung dem Bundestag vorgelegt. Der Bericht dokumentiert die Fortschritte und Maßnahmen im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland.
BNE trägt zur Integration und Orientierung von Zugewanderten bei, indem sie Kenntnisse über nachhaltige Lebensweisen, Umweltbewusstsein und gesellschaftliche Verantwortung vermittelt. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Integrationsprogramme in Deutschland.
Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die Umsetzung von BNE in verschiedenen Bereichen des deutschen Bildungssystems und zeigt die Relevanz für alle Bevölkerungsgruppen, einschließlich Migranten und Neuzugewanderter.
Die Bundesregierung bewertet die derzeit bestehenden Informationsmöglichkeiten über die Arbeit der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration als ausreichend. Dies geht aus einer aktuellen Antwort des Bundestags hervor.
Die Integrationsbeauftragten spielen eine wichtige Rolle bei der Beratung und Unterstützung von Migranten sowie bei der Koordination von Integrationsmassnahmen auf Bundes- und Landesebene. Ihre Transparenz und Öffentlichkeitswirkung sind entscheidend für das Vertrauen in die Integrationsarbeit.
Die Bundesregierung argumentiert, dass durch bestehende Informationskanäle und Berichte eine ausreichende Transparenz hergestellt wird, ohne dass zusätzliche Massnahmen erforderlich seien.
Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage ihre arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur Weiterbildung und Qualifizierung junger Menschen dargelegt und verteidigt.
Die Maßnahmen zielen darauf ab, junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen und ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern. Dabei kommen verschiedene staatliche Förderinstrumente zum Einsatz, die sowohl Qualifizierung als auch praktische Erfahrung ermöglichen.
Die wesentlichen Änderungen im Zuge der Umgestaltung der Grundsicherung für Arbeitsuchende sind am 1. Juli 2026 in Kraft getreten. Mit dieser Reform wird das Verhältnis zwischen Solidarität und Eigenverantwortung im SGB II neu ausbalanciert.
Die Reformen stärken die Verbindlichkeit, Eigenverantwortung und Mitwirkung von Leistungsempfängern. Dies betrifft insbesondere die Anforderungen an die Zusammenarbeit mit Behörden und die aktive Teilnahme an Integrations- und Beschäftigungsmaßnahmen.
Für Immigranten und Arbeitssuchende bedeutet dies erhöhte Anforderungen bei der Inanspruchnahme von Grundsicherungsleistungen und verstärkte Verpflichtungen zur beruflichen Integration und Qualifizierung.
Das bisherige Bürgergeldsystem wird zum 1. Juli 2026 durch eine neue Grundsicherung abgelöst. Die Reform zielt darauf ab, erwerbsfähige Personen schneller in Arbeit zu vermitteln und die Eigenverantwortung stärker zu fördern.
Für Personen, die arbeiten können, wird die Vermittlung in Beschäftigung zentraler Bestandteil des neuen Systems. Wer nicht an erforderlichen Maßnahmen mitwirkt, muss mit stärkeren Konsequenzen rechnen als bisher.
Das Gesetz tritt gestaffelt in Kraft. Betroffene sollten sich frühzeitig über die neuen Regelungen informieren und mit den zuständigen Behörden in Kontakt treten, um ihre individuelle Situation zu klären.
Die Wegweiserkurse werden künftig in insgesamt 13 Bundesländern angeboten. Diese Kurse vermitteln neu angekommenen Menschen wichtige Informationen für den Alltag und wesentliche Grundlagen des kulturellen Zusammenlebens in Deutschland.
Die Wegweiserkurse wurden zunächst in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland und Schleswig-Holstein durch den Bund finanziert. Mittlerweile werden sie aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union gefördert und durch Bund und Länder kofinanziert.
Die Expansion der Wegweiserkurse auf 13 Bundesländer zeigt das wachsende Engagement der Bundesrepublik zur Unterstützung von Neuzugewanderten in ihren ersten Wochen und Monaten nach der Ankunft.
Der Bundestag wird am 9. Juli 2026 über die Einführung eines antragslosen Kindergeldes abstimmen. Nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung soll Kindergeld in Zukunft automatisch nach der Geburt eines Kindes ausbezahlt werden, ohne dass Eltern einen Antrag bei der Familienkasse stellen müssen.
In einer ersten Stufe ist geplant, das Kindergeld antragslos ab dem zweiten Kind zu zahlen. Dies soll Familien administrative Hürden ersparen und die Beantragung vereinfachen.
Neben dem Regierungsentwurf wird das Parlament auch über einen Gesetzentwurf der AfD-Fraktion zur Anpassung kindergeldrechtlicher Regelungen abstimmen. Der Finanzausschuss wird zu beiden Entwürfen eine Beschlussempfehlung abgeben.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat einen Antrag im Bundestag eingereicht, der eine nationale Strategie zur Medienkompetenz fordert. Diese Strategie soll umfassende Maßnahmen zur altersübergreifenden Vermittlung von Medienkompetenz bündeln und koordinieren.
Medienkompetenz ist ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Integration und Partizipation. Sie ermöglicht es Menschen, Medieninhalte kritisch zu bewerten und sich in der digitalen Gesellschaft sicher zu bewegen.
Die geplante Nationale Strategie Medienkompetenz könnte auch für Neuzuwanderer und Integrationsprogramme in Deutschland von Bedeutung sein, da digitale Fähigkeiten zunehmend für berufliche und gesellschaftliche Teilhabe erforderlich sind.
Vizepräsidentin Andrea Lindholz hat am 25. Juni 2026 im Paul-Löbe-Haus eine Ausstellung zur Wissenschaftsfreiheit eröffnet. Die Ausstellung trägt den Titel Poster im Bundestag: Wissenschaftsfreiheit – die Freiheit zu forschen und stellt die Bedeutung der Forschungsfreiheit in den Mittelpunkt.
Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren auf den Postern ihre aktuelle Forschung zu gesellschaftlichen Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Ausstellung schafft einen Raum für direkten Austausch zwischen Forschenden und Abgeordneten.
Ziel der Ausstellung ist es, die Rolle der Forschung in Politik und Gesellschaft zu verdeutlichen und den Stellenwert der Wissenschaftsfreiheit für die Bewältigung aktueller Herausforderungen sichtbar zu machen.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine Kleine Anfrage zu antimuslimischen Vorfällen im ersten Halbjahr 2026 beim Bundestag eingereicht. Die Anfrage zielt darauf ab, umfassende Daten über Häufigkeit, Art und Umfang solcher Vorfälle zu erhalten.
Die Erfassung und Analyse von Hassverbrechen und Diskriminierungsfällen ist ein wichtiger Aspekt der Integrationspolitik. Transparente Statistiken ermöglichen es, gezielt gegen Gewalt und Diskriminierung vorzugehen und vulnerable Bevölkerungsgruppen besser zu schützen.
Solche parlamentarischen Anfragen tragen zur politischen Debatte über Sicherheit, Toleranz und Zusammenleben in Deutschland bei und bilden die Grundlage für politische Maßnahmen zur Bekämpfung von Extremismus und Hass.
Der Bundestag befasst sich in einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion mit der Tätigkeit des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Bernd Fabritius.
Der Beauftragte ist eine wichtige Anlaufstelle für Aussiedler, Spätaussiedler und nationale Minderheiten in Deutschland. Die Position koordiniert bundesweit Maßnahmen zur Integration und zum Schutz von Minderheitenrechten.
Die parlamentarische Anfrage zielt darauf ab, die aktuelle Arbeit und Schwerpunkte des Beauftragten zu überprüfen und die Effektivität der Betreuung dieser Bevölkerungsgruppen zu bewerten.
Die Bundesregierung plant Änderungen im System der ambulanten medizinischen Versorgung. Mit der Einführung eines Primärversorgungssystems sollen Patienten bedarfsgerechter Zugang zu Fachärzten erhalten.
Das neue System zielt darauf ab, die medizinische Versorgung effizienter zu gestalten und Wartezeiten zu reduzieren. Dies ist insbesondere für neu angekommene Fachkräfte und Arbeitnehmer relevant, die sich schnell in das deutsche Gesundheitssystem integrieren müssen.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen soll die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern und gleichzeitig den Zugang für alle Bevölkerungsgruppen erleichtern.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unterstützt zwei Integrationsprojekte in Leipzig, die Musik als Mittel zur Zusammenführung junger Menschen nutzen. Die Projekte zeigen, wie kulturelle Aktivitäten Jugendliche verschiedener Herkunft verbinden und gesellschaftliche Partizipation fördern.
Ein Projekt bringt Hip-Hop in den Jugendtreff, während das andere internationale Klänge auf der Bühne des Gewandhhauses präsentiert. Durch diese Angebote erhalten junge Menschen Zugang zu kulturellen Räumen und können gemeinsam kreativ tätig werden.
Diese Initiative unterstreicht die Bedeutung von kulturellen und künstlerischen Angeboten für gelungene Integration. Musik schafft niedrigschwellige Zugänge und fördert den intergenerationalen und interkulturellen Austausch.
Das Goethe-Institut wurde am 23. Juni 2026 mit einem Festakt im Haus der Berliner Festspiele für 75 Jahre erfolgreiche Arbeit geehrt. Seit seiner Gründung im Jahr 1951 verbindet die Institution Menschen weltweit über Grenzen hinweg und trägt damit wesentlich zur Förderung der deutschen Sprache und Kultur bei.
Partner aus Kultur, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft gratulierten dem Institut zu diesem Jubiläum. Das weltumspannende Netzwerk des Goethe-Instituts wird besonders in Zeiten globaler Konflikte und Polarisierungen als bedeutsam erachtet, da es interkulturelle Verständigung und Dialog fördert.
Für Personen, die nach Deutschland kommen möchten, bietet das Goethe-Institut vielfältige Sprachangebote und Orientierungsprogramme an, die zur erfolgreichen Integration beitragen.
Der Beauftragte gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland hat sein erstes Amtsjahr abgeschlossen. Die AfD-Fraktion hat eine Kleine Anfrage zur Bilanz dieser Tätigkeit eingereicht.
Die Arbeit des Beauftragten konzentriert sich auf die Bekämpfung von Diskriminierung, die Verbesserung der Lebensbedingungen und die Förderung der Integration von Sinti und Roma in der deutschen Gesellschaft.
Diese Initiative unterstreicht das Engagement Deutschlands, Minderheitenrechte zu schützen und gesellschaftliche Inklusion zu fördern, was für ein friedliches Zusammenleben und eine erfolgreiche Integration aller Bevölkerungsgruppen wesentlich ist.
Die Fraktion Die Linke hat eine Kleine Anfrage zur Berücksichtigung von Muttersprache bei der Pflege und in der generalistischen Pflegeausbildung eingereicht. Die Anfrage thematisiert, wie sprachliche Besonderheiten von Patientinnen und Patienten sowie Auszubildenden in Pflegeberufen stärker berücksichtigt werden können.
Die Frage richtet sich an die Bundesregierung und zielt darauf ab, mehr Informationen über bestehende Regelungen und mögliche Verbesserungen im Bereich der sprachlichen Integration im Gesundheitswesen zu erhalten. Dies ist insbesondere für Fachkräfte aus dem Ausland und für Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund relevant.
Die Fraktion Die Linke hat einen Antrag im Bundestag eingereicht, mit dem sie einen bedarfsgerechten Ausbau des Bundesprogramms 'Kultur macht stark' fordert. Das Programm unterstützt kulturelle Bildungsangebote und trägt zur Integration und gesellschaftlichen Teilhabe bei.
Das Programm richtet sich an Kinder, Jugendliche und Familien und bietet vielfältige Möglichkeiten zur kulturellen Beteiligung. Eine Ausweitung der Mittel würde es ermöglichen, mehr Menschen, insbesondere auch Neuzugewanderte, zu erreichen und ihre Integration zu fördern.
Die Bundesregierung teilt mit, dass ihr nach bisherigen Erkenntnissen keine Betrugsfälle im Zusammenhang mit Maßnahmen der KI-Weiterbildungsförderung für Beschäftigte bekannt sind. Dies geht aus einer schriftlichen Antwort auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.
Die KI-Weiterbildungsförderung richtet sich an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Kompetenzen im Bereich Künstliche Intelligenz erweitern möchten. Solche Qualifizierungsmaßnahmen sind Teil der deutschen Fachkräftestrategie.
Das BAMF-Forschungszentrum hat eine neue Hochrechnung zur Zahl der in Deutschland lebenden muslimischen Religionsangehörigen mit Migrationshintergrund aus islamisch geprägten Herkunftsländern im Jahr 2025 veröffentlicht.
Die Studie zeigt, dass muslimisches Leben seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft ist. Die Analyse bietet einen umfassenden Überblick über die Größe und Struktur der muslimischen Bevölkerung in Deutschland.
Die Studienautorin Dr. Anja Stichs ordnet die zentralen Ergebnisse der Hochrechnung im Interview ein und trägt damit zu einem besseren Verständnis der religiösen Vielfalt in der deutschen Gesellschaft bei.
Die Fraktion Die Linke hat eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, um Informationen über die humanitären Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zu erhalten.
Die Anfrage zielt darauf ab, die aktuelle humanitäre Situation und deren Auswirkungen auf die betroffene Bevölkerung zu untersuchen und die Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung dieser Krise zu hinterfragen.
Das Thema ist für Deutschland von Relevanz, da die humanitäre Situation in der Ukraine Einfluss auf Migrationsbewegungen und die Integration von Schutzsuchenden in Deutschland hat.
Die AfD-Fraktion hat eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung eingereicht, um eine Bilanz des ersten Amtsjahres des Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration zu erhalten.
Der Migrationsbeauftragte ist zuständig für die Koordination und Umsetzung von Maßnahmen zur Integration von Migranten in Deutschland sowie für die Betreuung von Flüchtlingen.
Die parlamentarische Anfrage zielt darauf ab, die Arbeitsweise und Ergebnisse dieser Regierungsposition einer öffentlichen Überprüfung zu unterziehen.
Bundeskanzler Friedrich Merz gibt am 11. Juni 2026 eine Regierungserklärung zum bevorstehenden Europäischen Rat ab, der am 18. und 19. Juni in Brüssel stattfindet. Bei diesem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs stehen neben der Lage in der Ukraine und im Nahen Osten auch migrationspolitische Fragen auf der Agenda.
Ein Schwerpunkt der Beratungen wird die Ausgestaltung des mehrjährigen EU-Finanzrahmens für den Zeitraum 2028 bis 2034 sein. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Finanzierung von Integrations- und Migrationsprogrammen in den Mitgliedstaaten, einschließlich Deutschland.
Die migrationspolitischen Diskussionen auf europäischer Ebene prägen die nationalen Regelungen für Arbeitsmigration, Fachkräftegewinnung und Integration von Zuwanderern. Die Ergebnisse des Europäischen Rates werden daher voraussichtlich Einfluss auf zukünftige deutsche Visaregelungen und Integrationsmassnahmen haben.
Die Grünen haben einen Antrag im Bundestag eingereicht, um die Umwandlung von leerstehendem Büroraum in Wohnungen zu erleichtern. Das Ziel ist es, dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Deutschland entgegenzuwirken.
Der Antrag adressiert ein strukturelles Problem in deutschen Städten: Während Wohnungen knapp und teuer werden, stehen vermehrt Bürogebäude leer. Dies ist eine Folge von veränderten Arbeitsmustern nach der COVID-19-Pandemie, bei denen Homeoffice an Bedeutung gewonnen hat.
Eine Vereinfachung der Umwandlungsprozesse könnte bedeutende Flächen für den Wohnungsmarkt freimachen und somit auch die Integrationsbedingungen für zuziehende Fachkräfte und Migranten verbessern.
Nach einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken sind die Erst- und Wiedervermietungsmieten in Bayern seit 2015 im Durchschnitt um 4,3 Prozent pro Jahr gestiegen.
Dieser kontinuierliche Anstieg der Wohnungskosten stellt eine wachsende Herausforderung für Mieter dar und beeinflusst die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum in einem der bevölkerungsreichsten Bundesländer Deutschlands.
Für Zuwanderer, Fachkräfte und Familien, die sich in Bayern niederlassen möchten, erschwert die angespannte Mietlage die Suche nach geeignetem Wohnraum zusätzlich.
Der MBE-Kongress findet am 11. Juni in Potsdam statt und beleuchtet die Rolle der Migrationsberatung für eine erfolgreiche Integration in Deutschland. Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Behörden und Trägerverbänden diskutieren aktuelle Fragen und Herausforderungen des Beratungsangebots.
Im Fokus stehen die Beiträge der Migrationsberatung zur gelungenen Integration sowie die aktuellen Herausforderungen, denen sich die Beratungslandschaft gegenübersieht. Die Konferenz bietet eine Plattform für den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren des Integrationsprozesses.
Ein zentrales Thema ist die zukunftssichere Gestaltung des Beratungsangebots. Die Teilnehmenden erarbeiten Perspektiven, wie Migrationsberatung unter verändernden Bedingungen effektiv und nachhaltig gestaltet werden kann.
Bund und Länder haben eine Föderale Modernisierungsagenda verabschiedet, die den deutschen Staat schlanker, schneller und digitaler gestalten soll. Bei einer Veranstaltung in Berlin wurden erste Erfolge dieser Initiative deutlich, die auf mehr Effizienz und weniger Bürokratie abzielt.
Die Maßnahmen der Modernisierungsagenda greifen bereits und zeigen positive Effekte in der Verwaltungspraxis. Dies trägt dazu bei, Verwaltungsprozesse zu beschleunigen und für Bürger sowie Antragsteller benutzerfreundlicher zu gestalten.
Das Goethe-Institut begeht am 23. Juni 2026 sein 75-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 1951 verbindet die Institution Menschen über Grenzen hinweg durch Sprache, Kultur und Bildung.
Das Jubiläum steht unter dem Motto Wir in der Welt und würdigt 75 Jahre Dialog, Begegnung und globalen Austausch. In einer Zeit zunehmender globaler Konflikte und Polarisierungen gewinnt die Arbeit des Goethe-Instituts als Vermittler und Brückenbauer weiter an Bedeutung.
Der offizielle Festakt findet in Anwesenheit des Bundespräsidenten und zahlreicher internationaler Gäste im Haus der Berliner Festspiele statt. Das weltumspannende Netzwerk des Goethe-Instituts wird gemeinsam mit Partnern aus aller Welt gefeiert.
Der Internationale Tag der Leichten Sprache am 28. Mai macht darauf aufmerksam, wie wichtig verständliche Sprachinformation für Menschen mit eingeschränkter Sprachkompetenz ist. Leichte Sprache trägt dazu bei, dass Informationen zu Einwanderungsverfahren, Integration und Orientierung in Deutschland für alle Personen zugänglich und nachvollziehbar sind.
Für Zugewanderte und Personen mit Deutsch als Fremdsprache ist der Zugang zu verständlichen Informationen entscheidend. Leichte Sprache nutzt kurze Sätze, einfache Wörter und klare Strukturen, um komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln. Dies ist insbesondere bei behördlichen Verfahren und rechtlichen Anforderungen von großer Bedeutung.
Die Bundesregierung stellt Informationen zu verschiedenen Themen zunehmend auch in Leichter Sprache zur Verfügung. Dies unterstützt die erfolgreiche Integration und ermöglicht es Menschen, ihre Rechte und Pflichten besser zu verstehen.
Leichte Sprache ist ein wichtiges Instrument zur Vermittlung von Informationen für Menschen mit eingeschränkter Sprachkompetenz. Der Internationale Tag der Leichten Sprache am 28. Mai würdigt die Bedeutung dieser Kommunikationsform.
Für Zugewanderte und Visa-Antragsteller ist der Zugang zu verständlichen Informationen entscheidend. Leichte Sprache vereinfacht komplexe behördliche und rechtliche Texte, sodass diese von einem breiteren Publikum verstanden werden können.
Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass wichtige Informationen in verschiedenen Sprachvarianten und mit erhöhter Verständlichkeit bereitgestellt werden. Dies trägt zur besseren Integration und zur Wahrnehmung von Rechten und Pflichten bei.
Der Deutsche Kulturrat initiiert einen neuen Aktionstag für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft. Der Aktionstag "Zusammenhalt in Vielfalt" findet erstmals am 21. Mai 2026 statt und soll das Bewusstsein für gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer pluralistischen Gesellschaft schärfen.
Die Initiative richtet sich an alle Bürger und Organisationen, die sich für Demokratie, Vielfalt und sozialen Zusammenhalt einsetzen. Sie ist relevant für Integrationsprozesse und die Orientierung von Zuwanderern in der deutschen Gesellschaft.
Im Jahr 2025 starteten bundesweit insgesamt 1.110 Erstorientierungskurse (EOK), die Schutzsuchenden und Zugewanderten Unterstützung beim Ankommen in Deutschland bieten. Neben dem Vermitteln erster Sprachkenntnisse vermitteln diese Kurse wichtige Informationen rund um das alltägliche Leben in Deutschland.
Die EOK-Zentralstelle in Niedersachsen, vertreten durch Brigitte Germer und ihr Team der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB), spielen eine Schlüsselrolle in der Koordination und Qualitätssicherung dieser Kurse. Die Zentralstelle unterstützt Kursträger bei der Entwicklung und Umsetzung hochwertiger Orientierungskurse, die Teilnehmenden einen praktischen Überblick über gesellschaftliche Strukturen, Rechte und Pflichten sowie kulturelle Besonderheiten Deutschlands geben.
Erstorientierungskurse gelten als wichtiger Bestandteil der Integrationsförderung und schaffen für neu angekommene Menschen eine Grundlage für erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Integration.
Häufige Fragen zur Integration
Integrationskurs, Orientierungskurs und Alltag in Deutschland.
